Nachgereicht: Das Buch zum Sonntag (96)

Für die heute beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre:

Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

Bei dem bemerkenswerten Projekt “Fünf Bücher” ist Walter Moers nach heutigem Stand der meist genannter Autor. Das überrascht wenig, gibt es kaum jemanden, der derartig leidenschaftliche Plädoyers fürs Lesen in seine Werke schreibt wie Moers. Das verfängt naturgemäß bei Leuten, die mit Literatur zu tun haben, sehr gut.
»Die Stadt der Träumenden Bücher« ist noch weit mehr als das. Es ist eine Liebeserklärung an die Literatur und das Buch – versteckt in einer atemberaubenden Abenteuergeschichte, gespickt mit skurrilen Figuren, ingeniösem Wortwitz und literaturhistorischen Anspielungen. Ein Plädoyer für die Literatur, das vollkommen unplädoyerhaft geschrieben ist und gerade dadurch um so stärker wirkt.
Kurz: Das Buch ist eine wahre Freude und in meinen Augen das bisher beste, was ich von Moers gelesen habe.

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Das Buch zum Sonntag (24)

Für die morgen beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Walter Moers: Rumo und die Wunder im Dunkeln Ich habe lange gebraucht, um Walter Moers Ernst zu nehmen. Sein “Kleines Arschloch” war mir etwas zu offensichtlich auf Provokation gebürstet (inzwischen gibt es einige wenige Strips, die ich mag) und ansonsten nahm ich nicht … Weiterlesen