Das Buch zum Sonntag (113)

Für die heute beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Elisabeth Rank: Bist Du noch wach? […] alles andere nahm er immer hin, auch Zahnärzte und rohe Zwiebeln und wenn er mit dem Zehl gegen die Tür donnerte. Konrad beschwerte sich nicht, sondern sagte jedes Mal, man müsse bestimmte Dinge halt machen, also … Weiterlesen

Das Buch zum Sonntag (112)

Für die heute beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: John Jeremiah Sullivan: Pulphead Schubladen sind eine feine Sache. Die Welt wäre viel chaotischer oder zumindest würde sie einen viel chaotischeren Eindruck machen, gäbe es keine Schubladen. Schubladen sind eine sehr große Hilfe beim Sortieren und so nimmt es nicht Wunder, nein: scheint … Weiterlesen

Das Buch zum Sonntag (111)

Für die morgen beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Sibylle Berg: Vielen Dank für das Leben Sibylle Berg empfahl ich der geneigten Leserschaft bereits vor Jahren (nämlich als Nummer 12 und als Nummer 23). Dass ich sie nun ein drittes Mal ans Herz lege, hat wahrscheinlich damit zu tun, dass ich sie … Weiterlesen

Das Buch zum Sonntag (110)

Für die morgen beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Umberto Eco: Der Name der Rose Wenn Wissenschaftler Romane schreiben, muss das keine gute Idee sein. Erst recht nicht, wenn sie sich mit einer Disziplin beschäftigt, die sehr tief in Bedeutungen, in Sprachstrukturen eindringt, kann schnell die Gefahr entstehen, dass der Wissenschaftler über … Weiterlesen

Das Buch zum Sonntag (109)

Für die morgen beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Jean-Paul Sartre: Wege der Freiheit Sartre war für mich, wie die geneigte Leserschaft möglicherweise bereits bemerkt hat, eine der prägendsten Lektüreerfahrungen. Das hängt sicher nicht nur mit dem bei der jugendlichen Lektüre von Existentialisten nicht seltenen Epiphanie-Erlebnis* (was sich in diesem Falle vielleicht … Weiterlesen

Nachgereicht: Das Buch zum Sonntag (108)

Für die gestern begonnene Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Tschingis Aitmatow: Die Richtstatt Mit dem heutigen Roman gehe ich wieder sehr weit zurück in meiner Lesebiographie. Es dürften fast zwanzig Jahre sein, was im Übrigen bedeutet, dass ich viel zu jung war, um den Roman in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu erfassen. Dass … Weiterlesen

Nachgereicht: Das Buch zum Sonntag (107)

Für die gestern begonnene Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Alexandra Tobor: Sitzen vier Polen im Auto Kindheitsgeschichten (nicht: Kindergeschichten) zu schreiben gehört zu den literarischen Versuchen, die selten gelingen und falls doch, dann meist kaum Anerkennung bringen. Zu banal, zu einfältig, zu eindimensional scheinen die Gedankenwelten von Kindern, als dass deren Darstellung … Weiterlesen

Das Buch zum Sonntag (106)

Für die heute beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Jonathan Franzen: Freiheit Die englischprachige Wikipedia führt diesen Roman als einen Anwärter auf den wohl ewig vakanten Titel der “Great American Novel”. Inwieweit dies berechtigt ist, mögen die zuständigen Amerikanisten und sonstige Berufene entscheiden. Unstrittig scheint mir aber zu sein, dass dem Lesenden … Weiterlesen

Das Buch zum Sonntag (105)

Für die heute beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Christa Wolf: Kassandra In einem an Selbstgefälligkeit kaum zu überbietenden Interview mit dem Deutschlandradio anlässlich seines neu erschienenen Buches über “verbotene” Literatur kündigte Werner Fuld ein baldiges Vergessen des literarischen Schaffens Christa Wolfs an.* Das erscheint mir etwas voreilig, steht sie doch derzeit … Weiterlesen

Das Buch zum Sonntag (104)

Für die morgen beginnende Woche empfehle ich der geneigten Leserschaft zur Lektüre: Galsan Tschinag: »Die neun Träume des Dschingis Khan« Galsan Tschinag ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Er entstammt einer ethnischen Minderheit in der Mongolei, den Tuwa, bei denen er Stammesoberhaupt ist und in deren Dienst er sein Schreiben, wie auch sein sonstiges Handeln, sieht. So … Weiterlesen